Gesellenprüfung im Handwerk - Berufsschule Neustadt meistert die Corona-Vorgaben

NEUSTADT/AISCH - Seit Ende April laufen an der Staatlichen Berufsschule die Gesellenprüfungen im Handwerk. Die Rahmenbedingungen an der Schule haben sich durch die Corona-Vorgaben von Seiten des Kultusministeriums etwas verändert, unterm Strich bleiben die Herausforderungen für die angehenden Gesellinnen und Gesellen aber doch die gleichen. Sie müssen ihre Prüfungen in Theorie und Praxis absolvieren und bestehen.
Gesellenprfung NEADen Beginn machten an der Neustädter Berufsschule die Auszubildenden im Parkettleger-Handwerk. Neben der Kenntnisprüfung mussten die jungen Handwerker in der Praxis ihr Können bei der Verlegung von Parkett und Linoleum beweisen. Inzwischen haben Maurer, Kfz-Mechatroniker, Zimmerer und Schreiner ihre Kenntnisprüfung abgelegt. Diese müssen nun noch die praktischen Anteile der Gesellenprüfung angehen.

"Während bei den Theorieprüfungen die inzwischen gewohnte Sitzordnung mit Sicherheitsabstand keine großen Neuerungen für die Schüler brachten, müssen bei den praktischen Prüfungen manche Abläufe etwas umgestellt werden", berichtet Ludwig Memhardt. So werden beispielsweise zusätzliche Räume genutzt, um die geforderten Abstände einhalten zu können.

Für die angehenden Gesellen spielt das aber eine geringe Rolle. Sie haben nun drei Jahre auf diese Prüfung hingearbeitet und wollen diese auch hinter sich bringen. So bringt es Marcus Brand von den Schreinern auf den Punkt: "Es wäre jetzt echt blöd gewesen, wenn wir die Prüfung erst in einem halben Jahr machen hätten können."

Schulleiterin Bettina Scheckel ist auf jeden Fall froh, dass die Prüfungen so reibungslos ablaufen können. Dies sei keine Selbstverständlichkeit und den verantwortlichen Lehrkräften und Prüfungsausschüssen zu verdanken, die im Hintergrund aktiv sind.